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Island-Fischerei

Icelandic Fisheries

Kabeljau, Schellfisch und Seelachs gehören zu den edelsten Speisefischen des Atlantiks. Ihr Geschmack und das weiße, feste Fleisch haben sie zu den begehrtesten Fischarten gemacht. Dies hat aber leider auch dazu geführt, dass die Fischindustrie mit ihren Fabrikschiffen ungebremst Jagd auf gerade diese Fische macht. So sind sie in einigen Regionen vom Aussterben bedroht, beispielsweise in der Nordsee.

Um diesem hemmungslosen Abfischen eine Alternative entgegenzusetzen, haben wir unsere Fischspezialitäten entwickelt. Der hierfür gefangene Kabeljau, Schellfisch und Seelachs wird vor der Küste Islands gefischt. Einerseits gehören diese Gewässer zu den saubersten der Welt, andererseits ist die isländische Fischereigesetzgebung (Icelandic Fisheries Standards) eine der strengsten weltweit und der Staat Island hat bereits seit vielen Jahren ein Nachhaltigkeitskonzept für den Fischfang vor Islands Küste entwickelt, das seinesgleichen sucht.

Das isländische Fischereiministerium erlässt nicht nur diese Gesetze, es überwacht die Einhaltung konsequent. Island gehört nicht zur EG, so dass in den dortigen Hoheitsgewässern keine anderen Staaten unkontrolliert fischen und die Gesetze unterlaufen können.

In Island herrscht ein rechtebasiertes Management. D. h.: Jedes Jahr werden Fangquoten für jede Fischart so festgelegt, dass Bestände nicht gefährdet werden. Hierzu gehört auch das Sperren ganzer Küstenzonen für Fischerboote zur Regeneration. Dort, wo festgestellt wird, dass die Bestände sich erholt haben, werden Zonen wiederum zum Fang freigegeben. All dies wird von Meeresbiologen begleitet und wissenschaftlich dokumentiert. Die Fangquoten werden so an die Fischer verteilt, dass alle davon profitieren. Aber auch die vorgeschriebenen Netze, mit den größten Maschenweiten weltweit, sind Bestandteil des Konzeptes, so dass Kleinfische durchschlüpfen können und nicht als Fischmehl oder Beifang enden müssen.

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